Archiv Männer machen mobil - Petrus- und Paulusgemeinde Konstanz

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Männer machen mobil            -- Archiv --


"Die bewegten Männer"

…starteten in den Herbst mit einer idyllischen Fahrt im originellen "Apfelbähnle", vorbei an Obstbäumen, über die Wiesen und Felder rund um Hof Neuhaus bei Überlingen.
Das war die perfekte Gelegenheit, Wissenswertes zur Landschaft, Geschichte und zu den Pflanzen unserer Region zu hören. Schwerpunkt war der Apfelanbau, die Sortenvielfalt (wobei es durchaus auch "Mode"-Äpfel gibt!), alte Apfelsorten sowie die Verarbeitung und Verwendung der Früchte.
Eine kräftige, hausgemachte Nudelsuppe, ein reichhaltiges Bauernvesper, sowie Most, Apfelsaft und alkoholfreie Getränke rundeten den Besuch ab.
Alles in allem: ein herrlicher Nachmittag in einer reizvollen Landschaft, und als Sahnehäubchen dazu ein strahlend blauer Himmel. Was will "Mann" mehr?



Gemeinsam wandert sich´s besser:

Die mobilen Männer waren im Oktober zweifach mobil: kurz nach ihrer Fahrt mit dem Apfelbähnle stand eine Wanderung zusammen mit der Männergruppe „55 plus“ der Litzelstetter Auferstehungsgemeinde an.
Beginnend in Meersburg ging es durch Wälder und Wiesen nach Gebhardsweiler. Dort bestaunten die Männer in einer Art Zeitreise durch das Land- und Stadtleben der letzten 100 Jahre das Traktormuseum: von den ersten Traktoren - noch mit Holzrädern – zu den Großschleppern der 70er Jahre. Skurrile und imposante Traktoren aus aller Welt zeugten von der Ingenieurkunst vergangener Jahrzehnte.
Der Ausstellung „100 Jahre Leben auf dem Lande“ mit 200 Traktoren stand mit über 150 Automobilen und Motorrädern die Ausstellung „100 Jahre Leben in der Stadt“ gegenüber.
Zahlreiche Werkstätten wie Schuhmacher, Küfer oder Schmied, sowie eine alte Schule, ein Spielwarenladen oder ein Haushaltswarengeschäft mit den ersten mechanischen Haushaltshilfen wie z. B. dem ersten Dampfkochtopf oder dem Automatischen Apfelschäler schilderten anschaulich das Leben auf dem Land der damaligen Zeit.
Das Stadtleben veranschaulichten herrschaftliche Vorkriegsautomobile, Kleinwagen der 50er Jahre und viele andere PKWs bis zum Opel Manta. Ein Pelzgeschäft, ein Hutladen, ein Friseur sowie ein Blick in die Wohnstube der feinen Herrschaften in verschieden Zeitepochen zeigten, wie „man“ damals in der Stadt lebte.
Nach diesen vielfältigen Eindrücken ging es über Oberuhldingen nach Meersburg und mit der Fähre bei herrlicher Abendstimmung zurück nach Hause.


Frühsommer – beste Wanderzeit!

…dachten die mobilen Männer und machten sich am 14. Juni auf den Weg Richtung Immendingen, um den Vulkankrater des Höwenegg zu umrunden. Ein tiefblauer, idyllisch im Wald gelegener Kratersee, eingefasst von Basaltfelsen, beeindruckte die Wanderer. Der Weg führte weiter zu einem ausgetrockneten Flussbett. Nach einiger Wegstrecke zurück, also Richtung Quelle, kamen unsere Wanderer an die Stelle, an der sie sahen, wo die noch junge Donau ihren Schabernack mit den Besuchern treibt, indem sie sozusagen Verstecken spielt: der bis dahin munter dahinplätschernde Bach verkrümelt sich sozusagen in den Untergrund.
Die nachstehenden Bilder sollen einen kleinen Eindruck von dieser wunderschönen Wanderung vermitteln.

Unter dem Motto „Warum in die Ferne schweifen, sieh´, das Gute liegt so nah!“

... haben unsere mobilen Männer bei herrlichstem Frühsommerwetter dem Kloster Hegne einen Besuch abgestattet, wo sie von Schwester Josefa bereits erwartet wurden.
Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch den herrlichen Park durften die Männer einen oder mehrere Blicke hinter die Klostermauern riskieren.
Das Kloster ist nicht nur bekannt für seine traumhafte Lage mit einem weiten Blick in die Bodenseelandschaft, sondern auch als Ort der Stille und der Einkehr und als ein besonderer Ort für Urlaub, Tagungen, aber auch zur Teilnahme an Kursen oder spirituellen Angeboten. Die Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz betreiben in Hegne ein Altenpflegeheim, eine Schule sowie ein Hotel und einen Gastronomiebetrieb.
Schwester Josefa berichtete während der Führung über die Entstehungsgeschichte des Klosters, die Blütezeit des Klosters um 1920, aber auch über die Schwierigkeiten, denen das Kloster kurz vor Kriegsende ausgesetzt war und die unkonventionelle Art der Schwestern, diese Probleme zu lösen: Vor den anrückenden französischen Truppen wurden in aller Eile Schweizer Fahnen genäht und von Schweizer Behörden eine Bestätigung eingeholt, nach der das Klostergelände Schweizer Staatsgebiet war; somit blieb das Kloster vor Unannehmlichkeiten verschont.
Die Teilnehmer waren zutiefst beeindruckt von den sehr gepflegten Einrichtungen, dem vielfältigen sozialen Engagement der Schwestern und der Freundlichkeit, mit der Pilger, Gäste, aber auch Durchreisende oder unvermutet Ankommende willkommen geheißen werden.
Alles in allem ein eindrückliches Beispiel gelebter Nächstenliebe, die sich nicht lauthals vermarktet, sondern im Stillen wirkt und mit ihrer bescheidenen Selbstverständlichkeit den Mitmenschen zu Gute kommt.

Mitte März war es soweit:

Die mobilen Männer machten sich bei schönstem Frühlingswetter auf den Weg nach Stuttgart, um dort hinter die Kulissen eines Flughafenbetriebs zu schauen.
Viel Wissenwertes gab es zu sehen und, dank kompetenter Führung, auch zu hören. Leider waren just zur Zeit der Führung die Flugbewegungen reduziert, so dass die Teilnehmer nur einige wenige Flugzeuge auf dem Rollfeld ausmachen konnten. Immerhin jedoch waren vier Starts und eine Landung live mitzuerleben und alle waren sich einig, dass dies ein sehr informativer, spannender Besuch war. Für die „Hartgesottenen“ schloss sich nach der Rückkehr noch ein gemütlicher Hock in einem Konstanzer Lokal an.

Frei nach dem Motto  „selbst ist der Mann“ haben sich einige mobile Männer
am 15. Februar 2017 mutig an den Herd gestellt, um ihre Gäste zu bekochen.

Nach der Begrüßung mit Apéritif  wurde das selbst Gekochte aufgetischt:
ein deftiger Linseneintopf mit Würsteln als Unterlage für so manches Glas Bier oder Wein.
Einige musikalische Darbietungen und vergnügliche Einlagen rundeten einen gelungenen Abend ab.



Oktober 2016: Männliches Kaffeekränzchen
Juni 2016: 13 quietschfidele Männer
auf großer Fahrt ins Dornier-Museum
Unsere Aktivitäten 2015
 
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