Verschiedene kirchliche Ereignisse - Petrus- und Paulusgemeinde Konstanz

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Gemeindeleben

Verschiedene kirchliche Ereignisse


Erntedank 2022

Eine gut besuchte Pauluskirche an diesem 2. Oktober 2022, ein herbstlich mit Äpfeln, einem großen Laib Brot und Hefegebäck geschmückter Altar und davor ein üppig bestückter Korb mit Früchten des Feldes, daneben von den Besucherinnen und Besuchern mitgebrachtes Gemüse, Obst und sonstiges Essbare, das war der erste Eindruck, wenn man kurz vor 10h an diesem Erntedank-Sonntag die Pauluskirche betrat.

Der Gottesdienst im Zeichen des Dankes an einen gütigen Schöpfergott, der trotz unseres manchmal lieblosen Umgangs mit der Natur jedes Jahr aufs Neue alles wachsen und gedeihen lässt und uns, gerade hier in Europa, mit Lebensmitteln in Hülle und Fülle beschenkt.

Ein Mädchen soll raten, welche Früchte in dem großen Korb nicht bei uns wachsen und findet diese, auch mit Hilfe seines Bruders, zielgerichtet heraus. Es sind nur 5 exotische Früchte, alles andere in dem wunderschön zusammengestellten Korb wächst tatsächlich in unserer unmittelbaren Nachbarschaft…..

Welch ein Segen!

Die Kinderhäuser Löwenzahn und Ami Melly haben auch ihren Teil beigetragen: ein schön bemaltes und beschriftetes Tuch mit einem Dank für diese guten Gaben vom Kinderhaus Löwenzahn und vom Kinderhaus Ami Melly Fotos, wie die Kleinen bereits liebevoll ans Gärtnern herangeführt werden: sie haben auf dem Grundstück des Kinderhauses ein Stück Land, auf dem sie selbst nach Anleitung unterschiedliche Pflanzen ansäen, pflanzen, hegen und pflegen dürfen.

Und dann die Freude, wenn es ans Ernten geht! Sie steht den Kindern auf den Fotos regelrecht ins Gesicht geschrieben, beim Präsentieren ihrer Tomaten, Zucchini, Paprika, Gurken und Karotten; dann Bilder aus der Küche vom Verarbeiten und Zubereiten und schließlich vom gemeinsamen Essen. So lernen schon die Kleinen, wo die Nahrungsmittel herkommen und dass es bis zur Ernte vieler fleißiger Hände bedarf. Während des Gottesdienstes werden aus einem Korb Blumenzwiebeln an die Besucherinnen und Besucher verteilt, zum Hegen und Pflegen auf der Fensterbank….

Die Liedauswahl und Gebete, alles auf Erntedank abgestimmt, machten Freude und regten zum Mitsingen und Mitbeten an.

Am Ende ein Lob an alle: an Pfarrerin Holtzhausen für die perfekte und sicherlich zeitintensive Vorbereitung und Organisation, an alle Mitwirkenden und nicht zuletzt an Frau Vielmuth an der Orgel, die musikalisch durch den Gottesdienst begleitete und mit einem schwungvollen Abschluss zum Gelingen dieses besonderen Gottesdienstes beitrug.

Ein Kirchencafé, nach langer Zeit wieder einmal, mit gut gelaunten Gästen, rundete den Sonntag Vormittag ab.

Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten!

P.S. Der große Korb sowie die gespendeten Nahrungsmittel kommen der Tafel Konstanz zu Gute. Die Kollekte ist für „Brot für die Welt“ bestimmt und Pfarrerin Holtzhausen berichtet über eine Aktion von Konstanzer Lebensmittelhändlern, die für € 5 Tüten mit Lebensmitteln bzw. Drogerieartikeln bereitstellen, die dann ebenfalls der Konstanzer Tafel gespendet werden.

Segen für die Hausgenossen

It´s tradition, würden die Amerikaner sagen, wir sagen es auch und freuen uns, dass wir wieder einen Tiersegnungs-Gottesdienst feiern konnten am Freitag, den 23. September, dieses Mal – ein novum - unter den altehrwürdigen Platanen vor der – ebenso altehrwürdigen – Pauluskirche.

Frauchen und Herrchen (im einen oder anderen Fall war die Verkleinerungsform durchaus angebracht, waren es doch Kinder) brachten ihre vierbeinigen Hausgenossen zu diesem besonderen Gottesdienst mit.

Diakon Klaus Wagner und Pfarrerin Christine Holtzhausen gestalteten den Gottesdienst mit Bezug auf Gottes Schöpfung und Geschöpfe, was in der Predigt zum derzeit desaströsen Umgang der Menschen mit der Natur von Pfarrerin Holtzhausen anhand eines Zweiges veranschaulicht wurde. Wie bei diesem Zweig, der zwar einer gewaltsamen Biegung bis zu einem gewissen Punkt standhalten kann und nach dem Loslassen wieder seine ursprüngliche Form annimmt, gibt es auch in der Natur einen „point of no return“, also einen Punkt, ab dem keine Umkehr mehr möglich ist. Der Zweig zerbricht unwiederbringlich und die Natur ist auf Dauer geschädigt.

Die Kinder des Kinder-Singkreises brachten unter anderem das Lied vom kranken Tiger zu Gehör; auch einigen Hunden schien die Darbietung gefallen zu haben, da sie beim nachfolgenden Applaus kräftig mitbellten.

Gegen Ende des Gottesdienstes wurde den Menschen und ihren tierischen Hausgenossen jeweils ihr persönlicher Segen zugesprochen.

Auffällig, wie fast andächtig die meisten Tiere den Worten zu lauschen schienen, siehe auch die angehängte Fotostrecke. Die Predigtworte zeitigten bei manchen Hunden durchaus Erfolg, streckten die Tiere sich doch gemütlich aus und genossen die aus ihrer Sicht sicherlich „einschläfernde Geräuschkulisse“ der Predigt.

Kurzum: von frühherbstlichem Wetter wohlwollend begleitet, mit guter Stimmung bei allen Anwesenden, war es ein besonderer Augenblick der Besinnung auf die ganz besondere Beziehung der Menschen zu ihren Tieren.




Die Ökumene lebt – und das schon erfolgreich seit nunmehr 10 Jahren!:

Es war ein gut besuchter Gottesdienst, der am diesjährigen Pfingstmontag in der St. Gebhard-Kirche in  Petershausen in schöner ökumenischer Verbundenheit gefeiert wurde.
Wie schon Tradition, war er bestens vorbereitet worden von Pfarrerin Christine Holtzhausen (Evangelische Petrus- und Paulusgemeinde), Pfr. Thomas Mitzkus und Diakon Klaus Wagner (Katholische St. Gebhard-Gemeinde) sowie Pfr. Ionel Nemes (Rumänisch-orthodoxe Gemeinde).

Schon beim Eingangslied „Atme in uns, Heiliger Geist“, das von der versammelten ökumenischen Gemeinde, klangmächtig von der Orgel unterstützt, gesungen wurde, war Freude über das Zustandekommen dieses Gottesdienstes zu spüren.
Ergriffen lauschten die Anwesenden dem rumänisch-orthodoxen Chor, der wieder durch die Schönheit und Klarheit seiner raumfüllenden Stimmen dem Gottesdienst ein festliches Gepräge verlieh.

Die Predigt – im Dialog gehalten zwischen Christine Holtzhausen und Christine Reinke – griff den Lesungstext auf:
Die Unzufriedenheit des Volkes Israel nach dem Auszug aus Ägypten, das Murren über die immer gleiche Nahrung, das sich-Zurücksehnen nach den sprichwörtlichen „Fleischtöpfen Ägyptens“. Und die Klage Moses, immer wieder die Last des ganzen Volkes und seine Frustration allein tragen zu müssen. Ein Schwenk in unsere heutige Zeit verglich die damalige Situation des Volkes Israel und dessen Murren mit der Unzufriedenheit der Deutschen mit den Corona-Beschränkungen der letzten zwei Jahre und – aktueller noch – mit den steigenden Lebenshaltungskosten, die uns die Solidarität mit der Ukraine und die damit verbundenen Sanktionen auferlegen.

Alle haben es sicherlich gespürt und gehofft: Gott möge, wie seinerzeit, eine weise Lösung für unsere heutigen Lasten finden. So, wie er Mose eine Schar Ältester an die Seite stellte, die er ebenso wie Mose selbst mit seinem Geist erfüllte, damit die Last sich künftig auf mehrere Schultern verteile.

Die anschließenden Fürbitten mündeten jeweils in den Gebetsruf: „Sende aus deinen Geist und das Antlitz der Erde wird neu“. Das hoffen und darum bitten wir Gott inständig.

Mitwirkende und BesucherInnnen freuten sich, im Anschluss zu einer Erfrischung in den Pfarrgarten der St. Gebhard-Kirche eingeladen zu werden.



Ein herzlicher Dank für die erwiesene Gastfreundschaft
an die St. Gebhard-Gemeinde!


Hier einige Impressionen in Bildern:
 
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